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Jesus bringt frieden!

21/12/2023

 

Es war eindrücklich letzten Sonntag bei uns in der Kirche im Quartier. Die jungen Leute haben das Friedenslicht, das in Bethlehem in der Geburtskirche entzündet wurde, am Bürkliplatz in Zürich empfangen und am Schluss des Weihnachtsspiels der Kinder in die Kirche hineingetragen. Es war ein wunderschönes Zeichen des Friedens, welcher Jesus uns allen bringen und schenken möchte.

Aber wir alle wissen, dass dieser Frieden überhaupt nicht selbstverständlich ist. Als Jesus zur Welt kam, gab es grosse Spannungen zwischen Judäa und dem römischen Reich. Schon kurz nach dem Wirken von Jesus wurde Jerusalem im Jahr 70 von den Römern vollständig erobert worden und Judäa wurde eine selbständige römische Provinz.

Und auch heute hat sich in der Region nicht viel verändert. Es herrscht weiterhin Krieg im heiligen Land und es gibt keinen Frieden. Und doch besteht immer noch die Hoffnung, dass Jesus uns Frieden schenkt so wie geschrieben steht im Propheten Jesaja:

Denn ein Kind wurde uns geboren, / ein Sohn wurde uns geschenkt. Die Herrschaft wurde auf seine Schulter gelegt. / Man rief seinen Namen aus: Wunderbarer Ratgeber, Starker Gott, / Vater in Ewigkeit, Fürst des Friedens.                                     Jesaja 9,5

Man könnte jetzt sagen und meinen, dass diese Verheissung des Friedens einfach nur leere Worte sind. Wenn Krieg herrscht und unschuldige Menschen getötet werden, können wir uns fragen wo ist denn da dieser Friede? Sind das nicht einfach nur billige Worte?

Eigentlich hat sich in den letzten 2000 Jahren nicht viel verändert. Obwohl Jesus von seiner Abstammung her ein König war, sagte er sehr treffende Worte zu den Römern, die ja eigentlich seine Feinde waren:

 “Mein Königtum ist nicht von dieser Welt und ich bin geboren und in diese Welt gekommen, um von der Wahrheit zu zeugen.”                                                                              Johannes 18,36

Und diese Wahrheit hat Jesus dann unter anderem wie folgt beschrieben:

“Liebt eure Feinde; tut denen Gutes, die euch hassen! Segnet die, die euch verfluchen; betet für die, die euch beschimpfen!”                                                                                            Lukas 6,27-28

Einmal kam ein junger Mann zu mir in die Beratung. Er war voll von Wut und Hass. Leider konnte ich ihn nicht überzeugen, dass Vergebung etwas Gutes ist. Er sagte mir, dass die Unvergebenheit, die Wut und der Hass ihm Kraft geben, um zu funktionieren und dass Vergebung nicht der richtige Weg sei für ihn, denn er müsse stark bleiben, sonst komme er im Leben nicht weiter!
Dann habe ich mir gedacht, dass diese Einstellung einer der Gründe ist, weshalb es Krieg gibt auf dieser Welt. Wenn Menschen denken, dass hassen etwas Gutes ist und dieser Hass täglich genährt wird, gibt es keinen Frieden, keine Versöhnung und auch keine Heilung. Immer wieder haben wir in unserer Beratungsarbeit gesehen, wie sehr eng Vergebung und Heilung zusammenwirken.

Dann durften Esther und ich kürzlich für jemanden beten. Die Person war in der Vergangenheit sehr hart mit sich selbst und mit anderen Leuten. Als die Person sich selbst vergeben konnte für die grosse Härte mit sich selbst, geschah plötzlich eine wunderbare körperliche Heilung.

Jesus Christus ist in diese Welt gekommen, um uns allen Frieden zu bringen. Dieses Friedensangebot hat aber seinen Preis: wir müssen in der Vergebung leben, sonst kommt Gottes Reich und sein Friede nicht zu uns! Der junge Mann, den ich vorher erwähnt habe, konnte leider keine Heilung empfangen weil er den Menschen nicht vergeben wollte, die ihm Schaden zugefügt hatten. Als er von mir wegging, hatte er keinen Frieden und er kam leider nicht mehr zurück zu mir. Der Preis für seine Heilung war ihm zu hoch!

Freuen wir uns aber an dieser Weihnacht am grossen Geschenk, das uns Gott durch Jesus Christus gemacht hat. Jesus hat einen sehr hohen Preis bezahlt, damit wir in Frieden leben dürfen. Wir dürfen seine Vergebung empfangen für unsere Verfehlungen und Heilung empfangen in unserer Seele und an unserem Körper.

Gebet:
​

Lieber Vater im Himmel, danke dass du mir inneren Frieden schenken willst. Bitte Heiliger Geist, zeige mir, ob es in meinem Leben Menschen gibt, denen ich vergeben muss. 


auf gott vertrauen bringt segen

16/11/2023

 

Ich möchte ein Wort vorlesen, dass mir gerade in der letzten Zeit sehr wichtig geworden ist. Es ist auch etwas, das mit Heilung zu tun hat. Es ist aus dem Propheten Jeremia Kapitel 17 und dort lesen wir:

“So spricht der HERR: Verflucht der Mensch, der auf Menschen vertraut, / auf schwaches Fleisch sich stützt / und dessen Herz sich abwendet vom HERRN. 6 Er ist wie ein Strauch in der Steppe, / der nie Regen kommen sieht; er wohnt auf heißem Wüstenboden, / im Salzland, das unbewohnbar ist. 7 Gesegnet der Mensch, der auf den HERRN vertraut / und dessen Hoffnung der HERR ist. 8 Er ist wie ein Baum, der am Wasser gepflanzt ist / und zum Bach seine Wurzeln ausstreckt: Er hat nichts zu fürchten, wenn Hitze kommt; / seine Blätter bleiben grün; auch in einem trockenen Jahr ist er ohne Sorge, / er hört nicht auf, Frucht zu tragen.

Die Frage die der Text aufwirft ist, wem oder was wir vertrauen? Wenn wir auf Menschen vertrauen werden wir enttäuscht, irgendwann. Wie wir wissen, machen alle Menschen Fehler auch wenn wir in der Schweiz den Ruf haben, ein bisschen perfektionistisch zu sein! Aber irgendwann werden wir merken, dass die Menschen nicht perfekt sind und dass sie vielleicht unsere Erwartungen nicht immer erfüllen. Und irgendwann werden wir von den Menschen enttäuscht oder sogar verletzt. Das können Ehepartner oder Expartner sein, Kinder, Grosskinder, Freund, Freundin, der Chef, Geschäftspartner, Jemand aus der Kirche usw.

Und da ist unser Text jetzt sehr wichtig. Weil die Wahrheit ist, dass wir uns voll und ganz auf Gott verlassen können. ER ist perfekt und er macht keine Fehler. Wenn wir ihm voll und ganz vertrauen, kann er uns helfen und uns befreien aus der Steppe, dem heissen Wüstenboden oder dem Salzland, das unbewohnbar ist so wie unser Text so schön sagt….

Die Frage ist nun wie wir zu diesem Ort der Hoffnung kommen und des Vertrauens? Einige von uns fühlen uns vielleicht unter diesem Fluch wo wir vielleicht Gott nicht vertrauen können. Wir sind enttäuscht von anderen Menschen und verletzt und es fällt uns sehr schwer Gott zu vertrauen und zu glauben, dass er uns hilft und unser Schicksal sogar wenden kann.

In Johannes 16,33 lesen wir: “In der Welt seid ihr in Bedrängnis; aber habt Mut: Ich habe die Welt besiegt.

Das bedeutet eigentlich nichts anderes, als dass sich vielleicht unsere Umstände nicht sofort oder auch gar nicht verändern. Aber wir haben die Verheissung, dass wir innerlich fest werden im Vertrauen in der Hoffnung auf ihn.

1. Petrus 5,7: “Werft alle eure Sorge auf ihn, denn er kümmert sich um euch!"
Ja das Sorgen auf ihn werfen ist eine ganz wichtige Übung. Manchmal müssen wir das täglich machen.

Aber wie?

Ich denke da ist es wichtig, dass wir ehrlich sind zu uns selbst und unsere Gefühle zulassen. Das ist nicht ganz so einfach. Zugeben, dass wir vielleicht von anderen Menschen enttäuscht oder verletzt worden sind ist nicht einfach. Oder dass sich unsere Erwartungen an andere Menschen nicht erfüllt haben ist auch nicht einfach. Aber so oft sind es solche Situationen, welche unseren Glauben an Gott negativ beeinflussen. Das sehen wir immer wieder in unserer Beratungsarbeit beim Bethesda Heilungsdienst.

Mit Gott können wir ganz offen über unsere Gefühle reden. Er freut sich darauf, mit uns Gemeinschaft zu haben und zu hören wie es uns geht! Und dann kann er uns auch dort abholen wo wir gerade sind mit unserem Schmerz, unserer Enttäuschung, unseren Zweifeln und uns aus der Steppe herausholen, aus dem heissen Wüstenboden oder aus dem Salzland das unbewohnbar ist, so wie wir gelesen haben in unserem Text.

Zum Glauben an Gott durchdringen ist wirklich ein grosses Wunder das geschieht durch die Kraft des Heiligen Geistes wenn wir die Enttäuschung von anderen Menschen ablegen können.

Das haben wir immer wieder gesehen bei der Durchführung von Glaubenskursen wie z.B. der Alphalive Kurs. Da kommen manchmal Menschen, die nicht an Gott glauben und voller Enttäuschung sind von anderen Menschen und dann plötzlich irgendwann während des Kurses als Frucht der Gemeinschaft und der Gespräche entsteht plötzlich Glauben und die Menschen können ihr Herz öffnen für Gott. Manchmal so richtig aus dem Nichts und man kann es gar nicht immer so genau erklären wie und warum das geschieht, es ist einfach ein Wunder des Heiligen Geistes!

So möchte ich heute uns alle ermutigen, unsere Enttäuschungen abzulegen und neu wieder Mut zu fassen für den Glauben an unseren wunderbaren Gott, der uns niemals enttäuschen wird!

Gebet   
Lieber Vater im Himmel, es tut mir leid wo ich mehr auf Menschen vertraut habe als auf dich. Ich lasse die Leute los, die mich enttäuscht haben und übergebe dir meine Enttäuschung. Meine Hoffnung und mein Vertrauen setze ich neu auf dich und ich öffne mich neu für deinen Segen, für deine Liebe und für deine Heilung! Amen.

“Gesegnet der Mensch, der auf den HERRN vertraut / und dessen Hoffnung der HERR ist.” Jeremia 17,7

gott hat die kraft zu trösten

2/11/2023

 

Heute ist ja Allerseelen wo wir unseren lieben Verstorbenen gedenken und da habe ich mir gesagt es ist doch auch ein eine Zeit für Trost.

Vielleicht haben wir kürzlich einen geliebten Menschen verloren oder wir fühlen uns immer noch traurig über den Verlust eines lieben Menschen. Oder vielleicht gibt es auch andere Verluste oder Dinge in unserem Leben, die schmerzhaft waren oder immer noch sind und wo wir noch nicht ganz getröstet worden sind.

Manchmal versuchen wir uns vielleicht selbst zu trösten, indem wir uns in die Arbeit stürzen oder uns mit Essen vollstopfen oder vielleicht durch shoppen uns ein gutes Gefühl ermöglichen wollen. Wiederum andere trösten sich mit Fernsehen, Netflix, Pornografie, usw.
 
Es mag sein, dass wir so einen kurzen Moment denken, dass wir Trost spüren aber im nächsten Moment realisieren wir, dass der Schmerz immer noch tief im Innern zu spüren ist.

Die gute Nachricht ist, dass Gott der Heilige Geist uns vollständig trösten möchte, so dass wir gesund werden. Trauer die nicht getröstet wird macht nämlich krank. Wir lesen in Sprüche 17, Vers 22:

Ein fröhliches Herz tut der Gesundheit gut, / ein bedrücktes Gemüt lässt die Glieder verdorren.

Wir sehen also, dass innerer Schmerz uns krank machen kann. Darum ist es so wichtig, dass Gott uns tröstet. Wir haben bei vielen Menschen beobachtet, dass der innere Schmerz sehr oft verdrängt wird und nie an die Oberfläche kommt und deshalb auch nie gespürt wird und dadurch die Person auch nie richtig getröstet werden kann.

Aber was ist eigentlich Trost?  Was heisst es, getröstet zu werden?
 
Trost ist der Zustand, wenn der Schmerz nicht mehr gespürt wird und wir wieder fröhlich sein dürfen oder können. Darum denke ich, dass der heutige Tag von Allerseelen eine wunderbare Gelegenheit ist, wo Gott der Heilige Geist uns in die tiefsten Gründe unseres Herzens hinein trösten kann. Manchmal gibt es Schmerzen in unserem Leben, von denen wir gar keine Ahnung haben und auch körperliche Krankheitssymptome, die ihren Ursprung in einer schmerzvollen Erfahrung haben, die nie geheilt worden ist oder wo wir nie Trost empfangen haben.

In unserer Beratungsarbeit beim Bethesda Heilungsdienst denke ich oft, dass wir Menschen schon ein bisschen komplizierte Wesen sind. Wir haben nicht nur einen Körper, sondern auch eine Seele, der man gut schauen muss. Viele Leute haben viel angestauten Schmerz, der getröstet werden muss. Im Propheten Jesaja lesen wir das folgende wichtige Bibelwort

Wie einen Mann, den seine Mutter tröstet, / so tröste ich euch!”                                     Jesaja 66,13

Und bei seiner Antrittsrede in Nazaret hat Jesus aus der Schriftrolle des Propheten Jesaja gelesen aus dem Kapitel 61, wo geschrieben steht:

“Der Geist GOTTES, des Herrn, ruht auf mir./ Denn der HERR hat mich gesalbt; er hat mich gesandt, um den Armen frohe Botschaft zu bringen, / um die zu heilen, die gebrochenen Herzens sind.” 

Und nachdem er dies gelesen hatte, sagte er:

“Heute hat sich das Schriftwort, das ihr eben gehört habt, erfüllt!”

Und diese Worte sind auch heute noch gültig für uns alle bis das Jesus wiederkommt. In der Bergpredigt hat er uns zudem noch eine ganz wunderbare Verheissung gegeben zu diesem Thema. Er hat gesagt:

Selig sind die Trauernden, denn sie werden getröstet werden.                                                                          Matthäus 5,4

Wir können hier und jetzt den Heiligen Geist bitten, dass er uns allen zeigt, ob es noch irgendetwas in unserem Leben gibt, das er trösten möchte. Ich finde den heiligen Geist immer so wahnsinnig praktisch, weil er so direkt und klar zu einem reden kann. Man bittet ihn um etwas und dann redet er zu einem in Gedanken. Plötzlich kommt einem etwas in den Sinn und man weiss, das waren jetzt nicht meine Gedanken, sondern die Gedanken vom Heiligen Geist. Wenn wir ihn jetzt also bitten, dass er uns zeigt, wo wir Trost brauchen, dann dürfen wir ihm vertrauen, dass er zu uns redet und dann wird er vielleicht etwas zeigen, wo wir noch nicht getröstet worden sind und wo wir Trost brauchen.

Gebet

Lieber Heiliger Geist, bitte zeige mir, wo ich noch Trost brauche. Danke Jesus, dass ich dir meinen Schmerz geben darf und dass du mich tröstest!

jesus trägt unsere krankheiten

1/10/2023

 

Letztes Mal haben wir darüber geredet, dass wenn wir uns selbst falsch anklagen oder andere Menschen falsch anklagen, dass dies ein Hindernis sein kann für die Heilung.

Heute möchte ich ein ganz anderes Thema anschauen, das aber doch mit dem Thema verwandt ist vom letzten Mal. Es geht darum, dass Jesus falsch angeklagt worden ist und ans Kreuz genagelt wurde und dass er dadurch die Kraft und die Macht erhalten hat, unsere Sünden wegzunehmen und unsere Wunden zu heilen
.
Wir lesen im Propheten Jesaja 53,3-5:

„Er wurde verachtet und von den Menschen gemieden, / ein Mann voller Schmerzen, / mit Krankheit vertraut. Wie einer, vor dem man das Gesicht verhüllt, / war er verachtet; wir schätzten ihn nicht. 4 Aber er hat unsere Krankheit getragen / und unsere Schmerzen auf sich geladen. Wir meinten, er sei von Gott geschlagen, / von ihm getroffen und gebeugt. 5 Doch er wurde durchbohrt wegen unserer Vergehen, / wegen unserer Sünden zermalmt. Zu unserem Heil lag die Züchtigung auf ihm, / durch seine Wunden sind wir geheilt.“

Viele Jahre bevor Jesus auf diese Erde gekommen ist, hat der Prophet Jesaja dies prophezeit. Wichtig hier ist zu verstehen, dass Jesus durch falsche Anklage in den Tod gegangen ist.

Uns ist aufgefallen, dass er auch heute oft noch falsch angeklagt wird und dass aus diesem Grunde manchmal keine Heilung geschehen kann.
In Argentinien haben sie uns die Geschichte erzählt von einem Ureinwohner im Chaco, dessen Frau von einer Schlange gebissen wurde. Er hat sie dann nicht zum Arzt genommen und gesagt, es sei Gottes Wille dass sie von der Schlange gebissen wurde und so wolle er nichts dagegen tun und durch die fehlende medizinische Versorgung ist seine Frau dann an dem Schlangenbiss gestorben!

Und hier kommen wir zu einer ganz wichtigen Frage, die sich viele Menschen heute stellen: Woher kommt das Böse? Schickt Gott das Böse? Schickt Gott Krankheiten?

Da ist es nun ganz wichtig, dass wir das richtige Bild haben von Jesus. Nein, er schickt die Krankheiten nicht, sondern er nimmt die Krankheiten auf sich so wie wir gelesen haben im Text vom Propheten Jesaja. Er nimmt unsere Sünde auf sich und er nimmt auch unsere Krankheiten auf sich. Das ist ein ganz wichtiger Punkt.

Wir haben viele Leute gesehen, die eine wunderbare Heilung erfahren haben wenn sie begriffen haben, dass sie Gott als Täter und als Krankheitsverursacher ausschliessen können. Wenn sie nicht mehr die Frage stellen müssen: “Wieso hat Gott das zugelassen?”

Wir leben in einem Spannungsfeld zwischen Gut und Böse, in einem grossen Kampf zwischen Engel und Dämonen und Gott ist nicht derjenige, der Freude daran hat wenn es uns schlecht geht. Nein, er hat für unsere Krankheiten und unsere Sünden am Kreuz gelitten, so dass wir Vergebung und Heilung erfahren dürfen und darum dürfen wir auch Heilung erwarten, weil Jesus den Grund für die Heilung gelegt hat am Kreuz und die Heilung seinem Willen entspricht.

Es ist unsere Hoffnung und unser Gebet, dass wir alle vollständig begreifen dürfen, was es bedeutet, dass Jesus ans Kreuz gegangen ist und dass er unsere Krankheit dort getragen hat und auch unsere Sünde. Je mehr wir das begreifen, die sehr grosse Liebe die er für uns Menschen hat, desto mehr Heilung können wir erwarten in unserer Seele und an unserem Körper.
 
Vielleicht können wir uns die Frage stellen, ob wir Gott schon einmal angeklagt haben für etwas das er gar nicht getan hat? Zu denen gehöre auch ich selbst. Ich denke wir alle haben das schon einmal gemacht wenn wir wirklich ehrlich sind. Ich musste in meinem Leben immer mehr lernen, dass Gott gut ist und dass er keine böse Absichten hat mit uns Menschen. 

Je mehr ich das begriffen habe, desto mehr Heilung habe ich auch in meiner Seele und in meinem Körper erfahren und das ist auch mein Wunsch für uns alle, dass wir immer mehr die wunderbare Liebe und die heilsame Gnade Gottes erfahren dürfen. Gehen wir doch zu ihm, wenden wir uns an ihn und haben wir Vertrauen, dass wenn wir zu ihm kommen, dass er uns nicht ablehnt, sondern freundlich anhört und aufnimmt und uns mit Heilung dient.

Ich möchte schliessen mit einem meiner Lieblingsverse aus der Bibel aus dem Hebräerbrief (4,16):

“Lasst uns also voll Zuversicht hinzutreten zum Thron der Gnade, damit wir Erbarmen und Gnade finden und so Hilfe erlangen zur rechten Zeit!”

Gebet
​

Lieber Gott, bitte zeige mir wo ich dich falsch angeklagt habe. Es tut mir leid. Danke dass du mich liebst und dass du gute Pläne hast für mich. Ich komme jetzt zu dir und öffne mein Herz für deine Gnade und deine heilende Kraft. Amen

die wahrheit macht uns frei

1/9/2023

 

Ich habe heute ein Bibelwort mitgebracht aus dem Johannesevangelium Kapitel 8, Verse 31-32:

Da sagte er zu den Juden, die zum Glauben an ihn gekommen waren: Wenn ihr in meinem Wort bleibt, seid ihr wahrhaft meine Jünger. 32 Dann werdet ihr die Wahrheit erkennen und die Wahrheit wird euch befreien.                                     Johannes 8,31-32

Ich möchte zu diesem Thema drei kleine Geschichten erzählen, die alle etwas gemeinsam haben.
 
1. Vor einiger Zeit habe ich eine wunderbare Spinatwähe gebacken und habe sie bei uns auf den Tisch gestellt um auszukühlen. Nach einer Viertelstunde bin ich wieder zurückgekommen und da habe ich festgestellt, dass jemand den Spinat vom Teig abgekratzt und gegessen hat. Ich war wütend und überzeugt, dass jemand von unseren drei Buben oder alle drei zusammen einen Löffel genommen und den Spinat von der Wähe abgekratzt und gegessen haben. Ich habe dann alle zur Rede gestellt und gefragt wer das gewesen sei. Ich musste dann feststellen, dass es niemand war von unseren drei Jungs, aber wer sonst? Wir haben den oder die schuldige dann gefunden. Es war unser Büsi Ramona. Sie war auf den Tisch gesprungen und hat einfach den Spinat mit dem Rahm und dem Käse aus der Wähe herausgeleckt.

2. Als ich 15 Jahre alt war ging ich ins Berner Oberland in ein Skilager. Dort bin ich eines Tages morgen früh auf die Skier gestanden und ohne mich aufzuwärmen, bin ich  mit Vollgas die Piste hinuntergesaust. Es gab einen Unfall, ich bin gestürzt und habe mein Wadenbein gebrochen. Ich konnte das rechte Bein nicht mehr drehen, bin dann aber trotzdem aufgestanden und langsam die Piste hinuntergefahren. Da kam dann eine Lagerteilnehmerin vorbei und kritisierte mich und sagte, sie sei jetzt schon dreimal den Skilift hinaufgegangen und wieder runtergefahren und ich sei halt schon wahnsinnig langsam. Am Abend zu Hause hat sie mich dann gesehen mit dem Gips am Bein und das hat ihr dann schon sehr leid getan, dass sie mich so gesehen hat und dass sie mich nicht gefragt hat, ob alles ok sei.

3.  Dann waren wir ja zehn Jahre in der Mission in Argentinien. Eines Tages hat ein Mitarbeiter der Mission uns gesagt, wir sollen einen Weiler in der Nähe von San Pedro besuchen. Die Leute dort hätten keinen Pfarrer und würden am Sonntag im Wortgottesdienst nicht aus der Bibel lesen, sondern nur Tonbänder anhören und wir sollten da etwas für Ordnung sorgen. Da haben Esther und ich uns gesagt, ja dann gehen wir mal hin und schauen was da los ist. Als wir dort angekommen sind und mit den Leuten redeten, haben wir festgestellt, dass die Leute gar nicht lesen konnten und dass dies der wahre Grund war, weshalb sie Tonbänder anhörten.

Ja jetzt können wir uns fragen was diese drei Geschichten gemeinsam haben?

In allen drei Fällen wurde etwas angenommen und es hat sich dann herausgestellt, dass es nicht genau so war wie man gemeint hat, es war eben ein bisschen anders.

Die Frage ist nun, was diese drei Geschichten mit dem Thema Heilung zu tun haben?

Wir haben immer wieder gesehen, dass wenn man etwas Unwahres denkt über andere Leute oder über sich selbst, dass dies ein Grund sein kann, weshalb keine Heilung geschieht. Das ist natürlich nur ein Aspekt. Es gibt viele andere Gründe wieso Heilung manchmal nicht geschieht. In dieser Meditation schauen wir dieses Thema an, welches für viele Leute ein Schlüssel sein kann auf dem Heilungsweg. 

Wir haben festgestellt, dass wenn irgendwo eine falsche Anklage im Raum steht, dass Vergebung sehr schwierig oder eben gar nicht möglich ist weil es sich um eine falsche Anklage handelt. Deshalb hat Jesus auch gesagt, dass uns die Wahrheit befreit. Wenn wir plötzlich merken, dass wir etwas unwahres geglaubt haben über eine andere Person oder über uns selbst, dann wirkt das sehr befreiend!
Wie oft haben wir in der Beratung gesehen, wie Menschen sehr hart sein können mit sich selbst,  und manchmal zu sich sagen: “Ich Dubel, ich hätte das besser machen sollen. Ich habe versagt.”

Oder auch in der Eheberatung haben wir gesehen, wie manchmal beide Ehepartner den andern für etwas anklagen und dass die Anklage bei genauem Hinsehen manchmal nicht ganz der Wahrheit entspricht.

Jesus hat die sehr harten, aber heilsamen Worte gesagt im Matthäusevangelium:

Warum siehst du den Splitter im Auge deines Bruders, aber den Balken in deinem Auge bemerkst du nicht? 4 Oder wie kannst du zu deinem Bruder sagen: Lass mich den Splitter aus deinem Auge herausziehen! - und siehe, in deinem Auge steckt ein Balken! 5 Du Heuchler! Zieh zuerst den Balken aus deinem Auge, dann kannst du zusehen, den Splitter aus dem Auge deines Bruders herauszuziehen!

Ja diese Worte sind sehr hart, aber sie sind auch heilsam. Ich denke, es ist gut wenn wir uns immer wieder Zeit nehmen und überlegen, ob es Situationen gibt, wo wir Menschen vielleicht falsch angeklagt haben oder auch uns selbst? Wenn die Anklage stimmt, dann müssen wir vergeben. Das ist ein göttliches Gebot. Und Heilung und Befreiung erfahren von dem Schaden oder dem Missbrauch, den wir vielleicht durch eine andere Person erfahren haben. 

Aber wenn wir jemanden oder uns selbst falsch angeklagt haben, d.h. dass das für was wir sie beschuldigen nicht stimmt, dann müssen wir diese Anklage fallen lassen.
 
Was können wir tun, wenn wir uns selbst oder andere Leute falsch angeklagt haben?  Wir können sagen: “Lieber Heiland, es tut mir leid, dass ich mich oder andere Leute falsch angeklagt habe. Bitte vergib mir!”

Dann kann auch wunderbare Heilung geschehen. Ich erinnere mich an eine Person bei der ich einen Krankenbesuch machte. Sie hatte sich sehr fest selbst angeklagt und sich selbst nicht vergeben und sie war sehr krank. Sie hat sich dann selbst vergeben und wir haben dann jedem Geist der Krankheit geboten, der auf Grund ihrer Selbstanklage in ihr Leben gekommen war. Der HERR hat dann ein grosses Wunder getan und sie wurde auf der Stelle gesund! Sie konnte tief durchatmen und wieder aufstehen. Das war vorher nicht möglich.  Wir sehen an diesem Beispiel, wie sehr eine falsche Selbstanklage uns krank machen kann. Aber wie heilsam es auch sein kann, wenn wir uns selbst entlasten von einer falschen Anklage und auch andere Leute, die wir vielleicht falsch angeklagt haben.

Manchmal handelt es sich natürlich auch um eine Mischung. Ein Teil unserer Anklage ist richtig und andere Teile unserer Anklage sind falsch. Der heilige Geist bringt Licht und zeigt, welche Anklage berechtigt ist und wo wir vergeben müssen und er zeigt auch, wo wir vielleicht jemanden oder uns selbst falsch angeklagt haben. 

Beten wir zu Gott, dass er uns zeigt, ob es in unserem Leben etwas gibt wo wir uns selbst oder andere Leute falsch angeklagt haben. Der Heilige Geist wirkt Wunder und bringt Licht in die Dunkelheit. Wir müssen einfach hören und dann kommen sehr oft göttliche Gedanken in unser Leben und wir wissen dann: das waren nicht unsere eigenen Gedanken, sondern die Gedanken von Gott, dem heiligen Geist der uns hilft, unser Leben in Ordnung zu bringen.

Gebet

“Lieber Heiliger Geist, bitte zeige mir, wo ich mich selbst oder andere Leute falsch angeklagt habe!” 

Lieber Gott, bitte vergib mir, wo ich mich selbst falsch angeklagt habe. Ich vergebe mir selbst, wo ich mich selbst falsch angeklagt habe. Nun bitte ich dich auch um Vergebung, wo ich andere Leute falsch angeklagt habe. Bitte vergib mir und reinige mich. Vielen Dank für deine Vergebung und deine Heilung.

HABT KEINE ANGST!

10/8/2023

 

Ich möchte heute Abend das Thema aufgreifen, welches der Papst letzten Sonntag an der Schlussmesse des  Weltjugendtages in Lissabon gesagt hat. Dort hat er die jungen Leute ermutigt, keine Angst zu haben, sondern zu Jesus zu gehen und auf ihn zu hören. „No tengais miedo!“ hat er auf Spanisch gesagt. “Habt keine Angst!“ Das hat Esther und mich natürlich sehr angesprochen, da wir zehn Jahre in Argentinien gelebt und gearbeitet haben.
Natürlich hoffen wir, dass auch an diesem Weltjugendtag wieder viele Junge ihre Berufung empfangen haben, Christus zu dienen in verschiedenen Funktionen in der Welt und in der Kirche. Die Tatsache ist jedoch, dass oft dann wenn wir eine Berufung empfangen, dass es einen gibt der keine Freude hat daran und der versucht, uns am Wahrnehmen dieser Berufung zu hindern. Und der Feind gebraucht sehr oft das Thema Angst, dass wir nicht Vorwärtskommen und wir Christus nicht dienen können. Wir fühlen uns gelähmt, voll von Zweifeln und wir werden psychisch und körperlich immer schwächer und schliesslich krank.
Oft haben wir unser Beratungsarbeit den Satz gehört: “Eigentlich weiss ich ganz genau, dass ich diese oder jene Berufung habe, aber meine persönlichen Lebensumstände hindern mich daran! Meine Angst, meine Krankheiten, meine Schwachheiten….”
Wir sind ja im Gebet um Heilung und da möchten wir gerade auch für Krankheiten und die Angst beten, so dass wir unsere Berufung wahrnehmen oder besser wahrnehmen können. Wenn die Angst weg ist und wir geheilt werden, können wir Christus natürlich viel besser dienen.
Wie können wir die Angst überwinden? So fragen Sie sich vielleicht liebe Hörerinnen und liebe Hörer.
Zuerst ist es einmal ganz wichtig zu wissen, dass Gott nicht möchte, dass wir in Angst leben. Ich bin mit der Lutherübersetzung von 1912 aufgewachsen und dort steht geschrieben in Johannes 16, 33: “In der Welt habt Ihr Angst. Aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden!”
Aufgrund von diesem Bibelvers habe ich als junger Mann geglaubt, dass es normal ist dass wir in Angst leben bis ich dann im Theologiestudium den Vers auf Griechisch lesen konnte und merkte, dass das Wort eigentlich nicht Angst bedeutet sondern Bedrängnis. Die Einheitsübersetzung gibt dies besser wieder:
“In der Welt seid ihr in Bedrängnis; aber habt Mut: Ich habe die Welt besiegt.”
Wir alle haben im Leben oft mit schwierigen Situationen zu kämpfen, aber wir dürfen in diesen schwierigen Situationen Mut haben im Wissen, dass Christus die Welt besiegt hat.
Und im 1. Johannesbrief 4,18 lesen wir: „denn die vollkommene Liebe treibt alle Furcht aus!“
Wenn wir also die vollkommene Liebe von Gott erfahren in unserem Herzen, dann verschwindet auch die Angst. Wir können Christus einladen, die Quelle aller Liebe und IHN bitten, dass er in unsere Angst hineinkommt. 
Persönlich habe ich schon oft die Erfahrung gemacht, dass sich eine Angst vor einer Situation oder vor einem Menschen aufbauen will und sich dann aber plötzlich wieder auflöst so wie eine Seifenblase! Ich haben auch schon so richtig bedrohliche Bilder im Kopf oder vor Augen gehabt, die mir Angst machen wollten. Vielleicht kennen Sie das auch?
Und wenn dann Christus in seiner so wunderbaren Liebe in diese Angst hineinkommt, verschwindet die Angst oft und wir können wieder auf Jesus schauen und IHM zuhören. Es gibt doch nichts schöneres, als auf IHN zu hören und in seiner Gegenwart zu sein.
Manchmal muss uns Jesus auch von einer Verletzung oder einer traumatischen Erfahrung heilen, damit die Angst verschwindet. Christus hat die Fähigkeit, uns von all dem zu heilen und freizumachen, so dass wir unser Umfeld wieder positiv beeinflussen können mit der Hoffnung die wir jeden Tag wieder neu erfahren dürfen durch Christus unser wunderbarer Heiland der uns immer wieder neu frei macht von jeglicher Angst!
So möchten wir heute Abend beten für alle die Angst haben von irgendeiner Situation, einem Menschen oder auch einer neuen Berufung. Beten wir, dass Christus in diese Situation hineinkommt und uns frei macht von jeglicher Angst.

Gebet
Lieber Herr Jesus Christus, ich bitte dich dass du in meine Angst hereinkommst. Danke dass du grösser bist als diese oder jene Situation oder dieser oder jener Mensch und danke dass du mich befähigst, dass ich in meiner Berufung leben kann. 
Danke lieber Jesus dass du da bist und dass du mich freimachst von aller Angst. Ich gebiete jedem Geist der Angst, dass er mich jetzt verlässt im mächtigen Namen von Jesus Christus! Danke Jesus dass deine vollkommene Liebe mich erfüllt und frei macht frei macht von jeglicher Angst. Amen! 


mit gott die verlassenheit überwinden

21/7/2023

 

„Wenn mich auch Vater und Mutter verlassen, der HERR nimmt mich auf.“ Psalm 27,10

Dieses Wort ist uns in den letzten Jah
​ren sehr wichtig geworden. In unserer Beratungsstelle treffen wie viele Menschen, die ein Stück Verlassenheit in ihrem Leben erlebt haben. Vielleicht sind sie von einem Partner verlassen worden oder von einem Elternteil oder von sonst einem lieben Menschen, der Ihnen wichtig ist oder der ihnen wichtig war.  Und dieses Gefühl der Verlassenheit ist oft ein Thema in unserer Arbeit.
Einer der schönsten Aspekte der Kirche ist ja eigentlich die Gemeinschaft. Wie schön ist es doch, wenn wir als Brüder und Schwestern zusammenkommen und Gott anbeten, zusammen die Eucharistie feiern und noch vieles mehr. Das ist doch so ein bisschen wie der Himmel auf Erden oder so sollte es zumindest sein. 
Wenn wir jedoch in unserem Leben von jemanden verlassen worden sind, dann ist es oft schwierig die Gemeinschaft in der Ehe, der Familie oder in der Kirche als beglückendes zu empfinden. Es bedrückt uns etwas in unserem Herzen, es tut uns etwas weh und es ist gut möglich, dass wir uns aufgrund des erlebten Schmerzes nicht als Teil fühlen von dieser wunderschönen Gemeinschaft des Heiligen Geistes, welche die Heilige Schrift Koinonia nennt. Kurz, man fühlt sich ganz allein mitten in der Gemeinschaft, sei es in der Ehe, der Familie oder der Kirche. Vielleicht kennen Sie dieses Gefühl? Es ist wirklich nicht schön. 
Die gute Nachricht ist, dass Gott uns von diesem Gefühl der Verlassenheit befreien kann. Er selbst wurde von den Menschen verlassen. Aber nicht nur von Menschen, sondern auch von Gott ist er verlassen worden, da er für uns Menschen die Sünden tragen musste, so dass wir mit Gott versöhnt sein können. Am Kreuz hat er geschrien: „mein Gott mein Gott warum hast du mich verlassen?“
So fest leiden wie Jesus müssen wir Menschen jedoch nicht. Wir werden vielleicht von Menschen verlassen, aber niemals von Gott so wie Jesus Christus das hat erleiden müssen.
Kommen wir zurück zu unserem Bibelwort in Psalm 27,10:
„Wenn mich auch Vater und Mutter verlassen, der HERR nimmt mich auf.“
Die Frage ist jetzt natürlich, wie wir das Gefühl der Verlassenheit überwinden können?
Gott möchte uns frei machen von allem Schmerz, von aller Wut auf andere Menschen und von der Unvergebenheit. Verlassen zu werden ist ein sehr grosser Schmerz und eine grosse Ablehnung. Aber wenn wir in diesen Gefühlen verharren, dann bleiben wir in einer Opferrolle, wo wir nicht gesund werden können, sondern krank werden und wo immer wieder neu das Gefühl aufkommt, dass wir verlassen sind. 
Ich habe hier ein paar Schritte mitgebracht, die uns helfen, das Gefühl der Verlassenheit zu überwinden. Für diese Schritte kann es auch hilfreich sein, ein Kreuz oder ein Kruzifix in die Hand zu nehmen, denn am Kreuz ist die Kraft verborgen, die uns heilen und befreien kann. Es ist das Blut von Jesus Christus, das eine gewaltige Macht hat uns zu heilen, zu trösten und zu befreien.
Jetzt also diese Schritte. Ich sage sie zuerst. Nachher können wir sie zusammen beten Schritt für Schritt:
Den Schmerz Jesus geben und IHM sagen: bitte komm in meinen Schmerz und heile ihn! Der oder den Personen vergeben, die uns weh getan oder uns verlassen haben. Wenn wir vergeben wollen, aber nicht können, können wir dem Geist der Unvergebenheit sagen: „Geh weg im Namen von Jesus Christus!“ Auch dem Geist der Verlassenheit können wir jetzt gebieten und sagen: “Geist der Verlassenheit, geh weg und fort aus meinem Leben! Am Schluss können wir sagen: Ich gehöre zu Jesus Christus und zu seiner Kirche und ich bin Teil dieser wunderbaren Gemeinschaft! Nichts und niemand kann mich aus dieser Gemeinschaft herausreissen!
Gebet:
Lieber Jesus Christus, ich komme jetzt zu dir und gebe dir meinen Schmerz der Verlassenheit. Bitte heile mich. Danke für deinen Trost und deine Heilung. Ich nehme sie an. Ich vergebe jetzt der oder den Personen, die mir weh getan oder die mich verlassen haben. Ich nenne sie mit Namen. Sie heissen……
Und jetzt ein Gebet für alle, die nicht vergeben können:
Ich sage dem Geist der Unvergebenheit: “Geh weg aus meinem Leben!” 4.   Auch dem Geist der Verlassenheit sage ich: “Geht weg aus meinem Leben!” Ich gehöre zu Jesus Christus und zu seiner Kirche und nichts und niemand kann mich aus dieser Gemeinschaft herausreissen!”


wir sind nicht allein! (Hebräer 13,5)

1/6/2023

 

"Gott selbst hat gesagt: Ich werde dich keineswegs aufgeben und niemals verlasse ich dich.” Hebräer 13,5
Unser heutiger Bibeltext ist ein ganz wichtiger Text in der Bibel. Es ist eine ganz starke Zusage von Gott an uns Menschen, dass er uns nie verlassen wird! Im griechischen Urtext wird das ganz deutlich: der Satz “ich werde dich keineswegs aufgeben und niemals verlassen hat fünf Verneinungen, also ist es eine ganz klare Verheissung an uns Menschen!”

Eigentlich ist es ein Zitat aus dem Buch Josua im Alten Testament, wo Gott zu Josua gesprochen hat. Josua war ja der Nachfolger von Mose und hatte den Auftrag erhalten, das Volk Israel in das verheissene Land zu führen. Um diesen Auftrag erfüllen zu können, brauchte er wirklich die Hilfe von Gott und Gott hat sich ihm offenbart und gesagt, dass er ihn nicht verlassen wird.
Diese Verheissung ist auch für uns Menschen heute gültig. An Auffahrt erinnern wir uns daran, wie Jesus in den Himmel gefahren ist. Sicher haben sich die Jünger dann sehr verunsichert gefühlt, als ER plötzlich in den Himmel aufgenommen wurde. Er hatte zwar den Heiligen Geist versprochen, dass er kommen würde, aber er war noch nicht da.
Wie hätten wir uns gefühlt wenn Jesus einige Jahre mit uns da gewesen wäre auf Erden und er dann plötzlich hinweggenommen worden wäre? Wir hätten ihn gesehen wie er Wunder tut, wie er Kranke heilt und wie er böse Geister vertreibt und jetzt ist er plötzlich fort, eifach nüme da! 
Dieses Gefühl der Verlassenheit und der Hoffnungslosigkeit begegnen wir sehr oft in unserer Arbeit. Es ist etwas geschehen. Etwas das uns weh tut im Herzen oder in der Seele und man fühlt sich von Gott verlassen. Wo ist er? Oder wo ist er gewesen?
Die Antwort ist eigentlich ganz einfach, auch wenn sie schwierig ist zu verstehen. Wenn wir an Jesus glauben ist er da.  Es ist ja nicht so, dass Jesus an Auffahrt verschwunden ist. Er hatte seinen Jüngern seinen Geist verheissen und der ist an Pfingsten ausgegossen worden mit Kraft und seit Pfingsten ist dieser wunderbare Geist mitten unter uns! Wenn wir an Jesus glauben ist er da. Und dieser Geist kann wirklich Wunder tun wenn wir ihm mehr Raum geben in unserem Leben. Gerade beim Gebet um Heilung ist das sehr wichtig, so dass der heilige Geist mehr Raum bekommt, um Wunder zu tun.

Aber warum fühle ich IHN denn nicht? So fragen sich viele immer wieder. Es ist leider so, dass wir in einer sündhaften Welt leben. Vielleicht haben wir etwas erlebt das uns geschmerzt hat. Jemand hat vielleicht gegen uns gesündigt in Wort oder Tat und es tut uns im Herzen weh und es ist einfach etwas nicht gut in unserer Seele. Oder vielleicht sind wir zur Welt gekommen und hätten eigentlich ein anderes Geschlecht sein sollen als das was wir sind. Da kann man sich anstrengen wie man will, aber man kann den Ansprüchen und Erwartungen der Eltern einfach nicht genügen. Und das schmerzt. Das ist nur ein Beispiel von vielen wo etwas schmerzt und dieser Schmerz kann der Grund sein, weshalb man den Heiligen Geist nicht fühlen kann. Oder aber auch eine Angst oder ein erlebtes Trauma.  Aber auch da gilt die Zusage Gottes: “niemals verlasse ich dich!” Ja, Gott will grosse Wunder wirken unter uns weil er uns liebt und er liebt uns wirklich ganz gewaltig!

Wenn wir an Jesus glauben, müssen wir auch glauben dass er bei uns ist durch seinen Heiligen Geist und diesem Heiligen Geist mehr Raum geben, so dass er mehr Wunder wirken kann unter uns.
 
"Aber wie geht das genau fragen wir uns vielleicht?"

Ich denke, dass Gott loben eine ganz starke Waffe ist wie auch das Dankgebet.  Der Apostel Paulus sagt in seinem 1. Brief an die Korinther:

“Denn nicht in Worten erweist sich die Herrschaft Gottes, sondern in der Kraft” (1. Korinther 4,20).

Der Apostel Paulus muss es ja gewusst haben. Bevor er das den Korinthern geschrieben hatte wurde er auf seiner zweiten Missionsreise in Philippi ins Gefängnis geworfen zusammen mit seinem Begleiter Silas. Vorher wurden sie noch hart geschlagen und so hätten sie allen Grund gehabt zum Fluchen. Aber statt zu fluchen begann er um Mitternacht zusammen mit Silas Gott zu loben.

Und die Frage ist natürlich warum er das gemacht hat? So etwas ist doch nicht normal, sagen wir vielleicht.

Paulus wusste, dass im Gotteslob eine grosse Kraft ist und dass der Heilige Geist sich offenbaren wird wenn er in der grossen Not beginnt, Gott zu loben. Und wir lesen ja dann, dass plötzlich ein Erdbeben gekommen ist und Paulus und Silas befreit wurden.

Was wir vom Apostel Paulus lernen können ist die knallharte Überzeugung, dass Gott da ist durch seinen Heiligen Geist wenn wir ihn loben, auch in schwierigen Umständen. 

Einige von uns fühlen sich vielleicht auch so wie in einem Gefängnis. Die Lebensumstände haben uns geschlagen und wir fühlen uns nicht frei. Fangen wir doch an, Gott zu loben auch wenn wir uns nicht so fühlen! Wir haben gesehen wie der Heilige Geist plötzlich Schmerz nach oben bringt und heilt und wie er hilft, anderen Leuten zu vergeben die uns weh getan haben. Das Leben ist oft unfair und es geschieht so schnell, dass wir bitter werden wegen vielen Sachen die in unserem Leben schief gelaufen sind.

Aber da möchte ich zurückkommen zur Verheissung die wir am Anfang gelesen haben, dass Gott uns nie verlassen wird. Seit Pfingsten ist der Heilige Geist da und wenn wir an Jesus glauben geht er nicht einfach fort, sondern er ist da! Dieser Heilige Geist will uns im tiefen Inneren ergreifen und alles neu machen. Er will unsere Schmerzen heilen und will uns helfen, anderen Leuten zu vergeben und er will unsere Krankheiten wegnehmen. Und wenn die Zeit gekommen ist zu sterben, will er uns Frieden und Freude geben, so dass wir in Frieden sterben können.

Wenn wir weiterlesen im 13. Kapitel des Hebräerbriefes, lesen wir plötzlich von einem sogenannten Lobopfer, das wir Gott darbringen können. Wie wir beim Apostel Paulus gesehen haben, kann loben und danken manchmal wirklich ein Opfer sein. Wir fühlen uns nicht befähigt, Gott zu loben und müssen es trotzdem tun und er macht dann ein Wunder und verändert unsere Lebensumstände!

“Durch ihn also lasst uns Gott allezeit das Opfer des Lobes darbringen, nämlich die Frucht der Lippen, die seinen Namen bekennen.”  Hebräer 13,15

Gebet:
  • Danke Jesus, dass du durch deinen heiligen Geist bei mir bist und dass du nicht fortgehst. Danke das du mich niemals verlassen wirst!
  • Ich lobe dich und ich preise dich mitten in meinen schwierigen Umständen. 
  • Ganz egal was meine Situation ist, ich entscheide mich jetzt dich zu loben und dir zu danken.
  • Komm Heiliger Geist und wirke du Wunder der Heilung in meiner Seele und in meinem Körper! 


Welches bild haben wir von Jesus?

27/4/2023

 
Kürzlich habe ich im Markusevangelium gelesen und als ich im Kapitel 6 gelesen habe, spürte ich den Heiligen Geist zu mir reden zum Thema Heilung. Die Frage welche ich spürte, dass der Heilige Geist mich fragte war: 

Welches Bild haben wir von Jesus? Hier nun der Text, welchen ich gelesen habe (Markus 6,1-5):
Die Ablehnung Jesu in seiner Heimat (Nazareth)

1 Von dort brach Jesus auf und kam in seine Heimatstadt; seine Jünger folgten ihm nach. 2 Am Sabbat lehrte er in der Synagoge. Und die vielen Menschen, die ihm zuhörten, gerieten außer sich vor Staunen und sagten: Woher hat er das alles? Was ist das für eine Weisheit, die ihm gegeben ist? Und was sind das für Machttaten, die durch ihn geschehen? 3 Ist das nicht der Zimmermann, der Sohn der Maria und der Bruder von Jakobus, Joses, Judas und Simon? Leben nicht seine Schwestern hier unter uns? Und sie nahmen Anstoß an ihm.[1] 4 Da sagte Jesus zu ihnen: Nirgends ist ein Prophet ohne Ansehen außer in seiner Heimat, bei seinen Verwandten und in seiner Familie. 5 Und er konnte dort keine Machttat tun; nur einigen Kranken legte er die Hände auf und heilte sie.
​

Gerade zum Thema Heilung habe ich mir dann gesagt das ist doch ein ganz wichtiges Thema. Welches Bild haben wir von Jesus? Sehen wir ihn als den Kumpel von nebenan aus unserem Dorf, den Sohn von unserem Nachbarn den wir doch schon so lange gekannt haben und erwarten gar nichts Grosses von ihm?

Das kann ein grosses Hindernis sein wenn wir für Heilung beten. An Ostern feiern wir, dass Jesus auferstanden ist und die Frage ist, ob er auch in unseren Herzen wirklich auferstanden ist oder ob wir ein bisschen so sind wie die zwei Jünger, welche ganz traurig nach Emmaus gingen in der Überzeugung, dass Jesus tot ist und tot bleibt (Lukas 24,13-35).

Vielleicht geht es einigen von uns genau so wie diesen Emmausjüngern? In diesem Fall habe ich Good News für uns! Der gekreuzigte und auferstandene Jesus möchte sich Ihnen, ja auch mir und Esther und überhaupt uns allen immer wieder neu offenbaren und uns daran erinnern, dass sein Grab leer ist! Kein Historiker hat jemals seinen Leichnam gefunden, kein Skelett und rein gar nichts! Das Grab ist leer und Jesus ist auferstanden und in den Himmel gefahren! 

Erlauben wir also Jesus, dass er uns begegnen darf und dass wir seine Vollmacht wieder spüren in unseren Herzen im Wissen, dass er uns berühren und uns und unsere Lieben heilen will!

Gebet:
Ja lieber Heiland, ich bitte dich, dass du mir begegnest als der Auferstandene, der Kraftvolle und der Allmächtige! Bitte lass mich spüren, dass du da bist und dass du mich niemals verlassen wirst! Danke bist du bei mir. Amen.

Ich bin der herr dein arzt

2/3/2023

 
Ich möchte anknüpfen an den Bibelvers, welchen ich kürzlich gelesen habe in 2. Mose 15,26: wo wir lesen: "Ich bin der Herr dein Arzt!" Lesen wir doch den ganzen Text in seinem Kontext:

Er sagte: Wenn du auf die Stimme des HERRN, deines Gottes, hörst und tust, was in seinen Augen recht ist, wenn du seinen Geboten gehorchst und auf alle seine Gesetze achtest, werde ich dir keine der Krankheiten schicken, die ich den Ägyptern geschickt habe. Denn ich bin der HERR, dein Arzt. 

Das Volk Israel war ja hier in der Wüste unterwegs und hatte kein Wasser und dann kamen sie zu einer Quelle wo das Wasser nicht trinkbar war. Und da haben sie gegen Mose rebelliert und Mose hat für das ganze Volk zu Gott geschrien. Und Gott in seiner Barmherzigkeit hat dann aus dem untrinkbaren Wasser trinkbares Wasser und es süss gemacht und dann kam diese wunderbare Verheissung die wir soeben gelesen haben dass der Herr uns von allen Krankheiten bewahren will und ganz wichtig, dass er unser Arzt ist!

Direkt nach diesem Text kommt dann einer meiner Lieblingstexte in der Bibel. Natürlich ist die Verheissung, dass Gott unser Arzt ist auch einer meiner Lieblingsverse. Aber nachher kommt der ganz schöne Vers 27, weil es tönt dort so richtig nach Ferien. Wir lesen dort nämlich:

"Dann kamen sie nach Elim. Dort gab es zwölf Quellen und siebzig Palmen; dort am Wasser schlugen sie ihr Lager auf.

Stellen wir uns das doch vor. Wir sind in der staubigen Wüste unterwegs und dann plötzlich gibt es süsses Wasser und zwölf Quellen und 70 Palmen. So eine richtige Oase. Und da habe ich wirklich das Gefühl und ich glaube ganz fest, dass Gott uns allen so eine Oase schenken möchte. Sei es in unserer Ehe oder in unserer Familie oder überhaupt in unseren Beziehungen. Nämlich dass wir selbst in eine Oase verwandelt werden, die viel Wasser hat. Nämlich dass wir süsses statt bitteres Wasser weitergeben können. So dass nämlich von uns selbst Frieden fliesst in ALLE unsere Beziehungen. 

Vielleicht sind Sie jedoch von jemandem verletzt worden oder Sie haben jemand anderes verletzt und fühlen sich schuldig? Vielleicht müssen wir jemandem vergeben? 

Wir haben kürzlich erlebt, wie Gott unser Büsi übernatürlich geheilt hat und so sind wir überzeugt, wie sehr viel mehr Gott uns Menschen berühren und heilen möchte und das betrifft ganz besonders auch unsere Beziehungen, unsere Freundschaften, unsere Ehen und Familien.

Esther und ich haben zwei Bücher geschrieben: die heilsame Ehe und das heilsame Zuhause. Im Buch die heilsame Ehe lernen wir Gebetswerkzeuge anzuwenden, so dass wir füreinander beten können, damit die Ehe besser wird und im anderen Buch das heilsame Zuhause,  geht es darum Beziehungen in der Familie zu heilen. Auch dort gibt es kraftvolle  Gebetswerkzeuge zu entdecken und zu erlernen, so dass man auch für Kinder und Teenager beten kann, damit sie gesund werden. 

Gerade in dieser schwierigen Zeit momentan wo wir immer wieder hören wie überall Therapieplätze fehlen, sei es in der Psychatrie oder in der Psychotherapie. Überall fehlen Plätze, wo Traumata und schwierige Situationen aufgearbeitet werden können. Und da möchte ich wirklich ansetzen mit unseren Gebetswerkzeugen, welche wir in unseren zwei Bücher präsentieren das heilsame zu Hause und die heilsame Ehe.

Gott ist nicht nur unser Arzt, sondern er ist auch unser Psychiater und unser Psychotherapeut. Er kann uns auch helfen, Traumata zu heilen und zu verarbeiten.

Kürzlich haben wir für jemanden gebetet mit starken Bauchschmerzen wegen einem Magen-Darm Problem, das schon ein paar Tage da war. Die Schmerzen waren schon einige Tage da und hörten einfach nicht auf. Nach dem Heilungsgebet musste die Person sofort aufs WC und danach waren die Schmerzen weg und es war wieder gut. Das war die Rückmeldung, dass nach dem WC wirklich alles gut war. So möchte ich uns allen Mut machen, dass wir beten und dass wir Glauben haben, dass Gott uns wirklich berühren möchte.

Gebet:

  • Danke Herr, dass du mein Arzt bist
  • Danke, dass du mich zum frischen Wasser führst
  • Bitte mach mich zu einer lebendigen Quelle, die immer mit frischem Wasser gefüllt ist und dass ich für andere ein Segen sein kann.
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    Daniel Baumgartner

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